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Alle 11 Artikel zum Thema internetbetrug auf Newsblog SKPPSC:

Schon wieder: Die Schweizerische Kriminalprävention lässt Träume platzen

, 18. November 2014 um 11.24 Uhr , Keine Kommentare  

Benutzen Sie noch ein Faxgerät? Dann passen Sie auf, dass Sie nicht in die Fänge von Michael Hellburg geraten!

Die kleine Geschichte des geplatzten Traums beginnt ganz unschuldig mit einer Faxnachricht von Gerhard an Andi. Sie heissen wahrscheinlich nicht Andi und haben keine Fax-Bekanntschaft mit einem Gerhard. Sie denken: «Die Nachricht ist zwar nicht für mich bestimmt, aber ich schau sie mir mal an» – und schon haben Sie Michael Hellburg den kleinen Finger gegeben.

Sie lesen die Nachricht (siehe unten) und fassen die «Fakten» wie ein Tatort-Kommissar zusammen:

1. Andi und Gerhard haben über die Internetseite aktientrick.com gesprochen.
2. Auf dieser Seite wird laut Gerhard «ALLES» verraten.
3. Gerhard will nicht, dass «ALLES» verraten wird und bittet Andi darum, die Seite «mit ALLEN Mitteln zu sperren».

Nachdem Sie die Sachlage zusammengefasst haben, kristallisieren sich zwei Fragen heraus:

1. Was ist dieses ominöse ALLES?
2. Weshalb will Gerhard nicht, dass andere davon erfahren?

Michael Hellburg freut sich: Sie sind mit dieser Denkleistung total auf Kurs. Sie machen sich an die Beantwortung Ihrer zwei Fragen und betrachten gedankenverloren das Fax. Nach dem nüchternen Kombinieren aller Ihnen zur Verfügung stehenden Daten geht Ihnen ein Licht auf:

1. Das ominöse ALLES sind Aktientricks.
2. Gerhard will nicht, dass andere davon erfahren, weil sich mit Aktientricks Geld verdienen lässt und Gerhard nicht teilen will.

Michael Hellburg klatscht freudig in die Hände. Die Falle kann zuschnappen.
Sie tippen aktientrick.com ein und schon bald sind Sie Michael Hellberg – wenn er denn tatsächlich so heisst – total ausgeliefert. Während 16 Minuten und 40 Sekunden erklärt er mit seiner sympathischen und zurückhaltenden Stimme, in einem fast perfekten Video, mit welcher «legitimen», «narrensicheren» Methode er an der Börse Geld verdient und warum er uns dazu ermuntern will, es ihm gleich zu tun.

Er gibt uns «die Chance mit dem Arbeiten aufzuhören und mit dem Verdienen zu beginnen», er bietet «Brücken» an und will «Wände einreissen», er möchte, dass wir ihm helfen, damit er uns helfen kann. Wohlwollend und lebenserfahren weisst er uns an, nicht zu «traden», um Millionen zu machen, sondern um zu reisen und Träume zu verwirklichen. Das Video endet mit den Worten «Ich treffe Sie auf der anderen Seite».

Es ist die Aufgabe der SKP, Sie daran zu hindern, auf die andere Seite zu gehen. Nicht dass wir Ihnen Wohlstand und Glück nicht gönnen würden, aber wir kennen die andere Seite zu gut. Sie wollen dort nicht hin, weil Sie auf dieser anderen Seite Ihre Träume vom grossen, leicht verdienten Geld mit Sicherheit nicht realisieren können. Auf der anderen Seite wartet nämlich fast perfekt getarnter Betrug, Enttäuschung und Wut über die eigene Naivität und Gier.

Die SKP rät:
Lassen Sie sich trotz der sehr professionellen Verpackung von solchen Angebote nicht verführen und halten Sie gezielt Ausschau nach Betrugsmerkmalen. Es gibt keine seriösen Jobs, wo man ohne Fachkenntnisse 12‘458.20 Euro in zwei Wochen verdient! Das ist zu schön, um wahr zu sein. Genauso wenig gibt es eine sichere Methode, mit der Aktienkurse vorausgesagt werden können. Selbst wenn einen solchen Trick geben würde, warum sollte Michael Hellburg Sie, also eine ihm gänzlich unbekannte Person, am Erfolg seiner Methode beteiligen?

Kategorie: Betrug | Tags: ,

Raten Sie mit: Welcher Betrug ist es?

, 15. Oktober 2014 um 14.27 Uhr , Keine Kommentare  

Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) hat für Sie ein interessantes Betrugsrätsel zu lösen. Wir wissen zwar selbst nicht mit Sicherheit, welche böse Absicht die Betrüger (siehe Bild) haben, aber wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie nicht auf solche Rätsel reinfallen.

Eine Firma mit dem Namen «Krause GbR» sucht per E-Mail «Qualitätsprüfer» und «Fotografen», die für 20 Euro pro Stunde kaputte Gegenstände im öffentlichen Raum fotografieren. Diesen kuriosen Auftrag hat die Firma angeblich von den deutschen Bundesbehörden erhalten, und sie sucht nun Menschen «ohne besondere Kenntnisse» für diese Aufgabe. Die Stelle bringt nebst dem Lohn und den geringen Anforderungen den Vorteil, dass man direkt am eigenen Wohnort als Qualitätsprüfer respektive Fotograf tätig werden kann. Man findet ja in jeder Stadt leicht Sachen, die kaputt sind und die eine Verwaltung aus irgendeinem bizarren Grund abfotografiert haben möchte!

Wem das Ganze bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht komisch vorgekommen ist, oder wer tatsächlich glaubt, dass Behörden ein Archiv führen, das Fotos von kaputten Strassenschildern und Laternen aus dem ganzen Land sammelt, der schaue sich einmal die seltsamen E-Mail-Adressen des Absenders und des Personalverantwortlichen an. Wer dies weiterhin nicht unseriös findet und sich nicht darüber wundert, dass die Arbeitsagentur weder eine Adresse hat noch eine zum Namen passende Website angibt, soll sich dem Betreff zuwenden: «Arbeitsagentur Online neue Stellenausschreiben». Haben Sie bei einer Arbeitsagentur ein Stellen-Abonnement gelöst? Wenn nicht, warum sollten Sie dann StellenauschreibUNGen (!) erhalten?!

Raten Sie mit uns mit: Handelt es sich bei folgendem Betrugsversuch um…
1. einen Phishing-Versuch, um an die Kontodaten der Jobinteressenten zu gelangen und sie auszunehmen?
2. einen Versuch, die Jobinteressenten für Geldwäsche zu missbrauchen?
3. eine Malware-Attacke, die nach dem Öffnen der E-Mail das Ausspionieren und/oder Zerstören der Computerdateien zum Ziel hat?


Die Schweizerische Kriminalprävention rät:

- Bleiben Sie realistisch und lassen Sie sich von solchen unseriösen Jobangeboten nicht für dumm verkaufen. Das  schnelle und leicht verdiente Geld gibt es nicht, zumindest nicht auf legalem Weg!

- Öffnen Sie niemals einen Anhang eines solchen Mails und klicken Sie keine Links an. Denn auf diese Weise kann Malware installiert werden, die Informationen auf Ihrem Computer stiehlt und/oder zerstört.

 

unseriöses Jobangebot

Kategorie: Betrug, Internet | Tags: ,

Vorsicht: Nicht der Lumpensack, sondern Phishing-Mails gehen um!

, 26. März 2014 um 7.30 Uhr , Keine Kommentare  

An dieser Stelle möchte die Schweizerische Kriminalprävention erneut auf das Phänomen des Phishings aufmerksam machen. Aktuell sind E-Mails mit den vermeintlichen Absendern von Apple und PayPal im Umlauf. Beide erscheinen professionell und täuschen so den uninformierten User.

Erhalten Sie eine Nachricht mit der Aufforderung, ein Formular auszufüllen, beispielsweise weil ihr Benutzerkonto gesperrt wurde: Nicht vergessen - Auch Betrügerinnen und Betrügen fischen in den Tiefen des World Wide Web! Zudem werden Sie von seriösen Unternehmen nie per Mail nach sensiblen Daten gefragt.

Deswegen:

Augen auf!

  • Keine persönlichen Daten ohne Überprüfung preisgeben!
  • Bei Zweifel: Nicht reagieren!
  • E-Mail löschen!

 

 

Nachstehend zwei entsprechende Beispiele (für eine bessere Auflösung, bitt anklicken).

2014-03-19-phishing-itunes2014-03-19-phishing-paypal

Schauen Sie lieber zweimal bevor Sie einmal auf «Kaufen» klicken!

, 17. Dezember 2013 um 7.00 Uhr , Keine Kommentare  

Falsche Onlinehops ziehen Interneteinkäufer/innen Geld aus der Tasche, ohne die versprochene Gegenleistung zu erbringen.

 
Gerade um die Weihnachtszeit ist das Risiko, einem Betrüger im Internet auf den Leim zu gehen, besonders gross. In letzter Minute sollen noch Geschenke her; wenn möglich ohne sich ins Menschengetümmel stürzen zu müssen und mit wenig Aufwand Superschnäppchen ergattern. Die Lösung: Online-Shopping. Per Mausklick einkaufen ist zwar praktisch, die User müssen sich jedoch bewusst sein, dass sich nicht wenige falsche Online-Shops im Internet tummeln. Diese schicken die bereits im Voraus bezahlten Waren entweder gar nicht oder aber in minderwertiger Qualität. Gegen die Betreiber vorzugehen, ist fast unmöglich, denn: So schnell die betrügerischen Seiten ins Netz gestellt werden, so schnell sind sie auch wieder verschwunden.

 
Das reine Aussehen einer Webseite und gute Kundenbewertungen sind keine guten Prüfkriterien für die Seriosität eines Webshop-Betreibers. Diese arbeiten oft professionell und organisiert, bieten ihre Ware auf sehr gut gestalteten Webseiten an und liefern die Kundenbewertungen gleich selber mit. So ist es sehr schwierig, den Betrug zu erkennen. Vor der Angabe persönlicher Infos und Konto-/Kreditkartendaten sollte die Anbieterseite deswegen unbedingt kritisch betrachtet werden:

  • Werfen Sie einen Blick ins Impressum und – falls vorhanden – auf die Rubrik «Kontakt» um festzustellen, wo die Firma liegt und ob Sie bei allfälligen Problemen mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen können.
  • Hat die Webseite eine vollständige Adresse mit Strassennamen, Nummer und Ortschaft, die auf www.search.ch oder www.directories.ch auffindbar ist?
  • Stimmt die Telefonnummer, unter der man die Betreiber erreichen kann, mit den Angaben auf www.search.ch oder www.directories.ch überein?
  • Sind auf der Website allgemeine Geschäftsbedingungen vorhanden? Lesen Sie diese genau durch. Existieren keine AGBs, lassen Sie das Angebot am besten links liegen.
  • Was wird in Foren und Blogs über die Betreiber berichtet? Machen Sie dazu eine Google-Suche mit dem Namen des Webshop-Betreibers.
  • Findet sich auf der Website das Gütesiegel «Trusted Shops», stellen Sie sicher, dass dieses nicht lediglich reinkopiert wurde, sondern effektiv verlinkt ist.
  • Bei Firmensitzen im Ausland und seltsamen Firmenformen in Steueroasen sollten sie kritisch sein!
  • Sind Sie skeptisch? Schweizer Seiten können bei Switch überprüft werden. Switch verwaltet .ch-Domain- Namen im Auftrag des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM). Mittels Suchdienst der Webseite können Sie so Hintergrundinformationen über die entsprechende Webseite erlangen und herausfinden, wer hinter dem Web-Domain steckt.
  • Schnäppchen dienen als Lockvogel. Wenn etwas «zu schön ist, um wahr zu sein!» dann ist es meist auch nicht wahr.
  • Erhalten Sie eine E-Mail, in welcher ein tolles Angebot angepriesen wird und das direkt verlinkt ist, seien Sie vorsichtig und versuchen Sie, über die Hauptseite auf die Offerte zu gelangen und zu vergleichen, ob die Startseite ähnlichen Inhalt – bspw. Schuhe, Bücher, Lebensmittel. ect. – aufweist.

 
In diesem Sinne wünscht Ihnen die Schweizerische Kriminalprävention ein gutes Einkaufsvergnügen – ganz ohne böse Überraschungen.

Achten Sie auf diese Betrugstricks im Internet!

, 26. August 2013 um 10.30 Uhr , Keine Kommentare  

Monatsthema August 2013 «Die 10 besten Sicherheitstipps für InternetnutzerInnen»

Auch im Internet will jeder nur Ihr Bestes – nämlich Ihr Geld!

Auch wenn das etwas drastisch formuliert ist, so gibt es im Internet leider eine Vielzahl von Möglichkeiten, sein Geld auf unseriösen Webseiten oder bei Betrügern loszuwerden!
Um sich umfassend vor Betrug zu wappnen, empfehlen wir Ihnen unsere Kampagne «Den Trick kenne ich». Die Kampagne erklärt Täterstrategien, Opfermerkmale und Betrugssituationen und listet die häufigsten Betrugsdelikte auf
Sie können auch das ganze E-Book zur Kampagne, 242 Seiten, gratis als PDF herunterladen!

Hier nun die häufigsten Betrugsrisiken im Internet.

  • Auktionsbetrug
    Auktionen können recht risikoreich sein. Wie Sie sich schützen können, erfahren Sie auf unserer Webseite oder direkt im Merkblatt.
  • Betrug beim Onlineeinkauf
    Leider gibt es auch hier immer wieder schwarze Schafe. Die besten Tipps zu Ihrem Schutz finden Sie in unserer Checkliste, mehr Informationen auf unserer Webseite.
  • Auto- oder Motorradkauf
    Es gibt viele Möglichkeiten beim Kauf hereingelegt zu werden. Wenn Sie die Tricks kennen, sind Sie geschützt. Informieren Sie sich auf unserer Webseite.
  • Falsche Haus- oder Wohnungsanzeigen, bzw. Ferienwohnungen oder -haus
    Kautionen für nicht vorhandene Objekt zu verlangen ist schon eine dreiste Methode. Lesen Sie mehr…
  • Gratis-Angebote und Abonnemente
    «Gratis» ist immer ein beliebter Blickfang und ein noch beliebterer Einstieg in einen Betrug. Lernen Sie mehr über die Methoden, auch direkt in unserem Merkblatt «Abofallen».
  • Phishing
    Um den Betrügern nicht ins Netz zu gehen, informieren Sie sich am besten über deren Tricks.
  • Unseriöse Arbeitsangebote
    Mittels solcher Anzeigen werden, gut getarnt als seriöser Job, Geldwäscher oder Hehler gesucht. Erfahren Sie, wie so ein Betrug funktioniert!
  • Angebliche Lotteriegewinne
    In Lotterien zu gewinnen, an denen man nicht teilgenommen hat, sollte eigentlich stutzig machen. Erfahren Sie mehr…
  • Nigeria Connection / Geldtransaktionen
    Hat man Ihnen heute auch wieder 55 Mio. Dollar per E-Mail angeboten? Erfahren Sie hier mehr darüber…
  • Love Scam, Bezness, digitale Heiratsschwindler
    Kaum kennt man sich, schon wird einem die grosse Liebe vorgegaukelt und wenn man das dann glaubt, kommen die Probleme!
  • Sexschwindel, Sextorsion
    Erpressung mit heimlich gedrehten Sexvideos ist eine einträgliche Geldquelle; geben Sie Acht!

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Download des E-Books «Den Trick kenne ich»

Kategorie: Internet | Tags: ,

Die Kampagne «Den Trick kenne ich»; Betrugsprävention

, 13. November 2012 um 8.00 Uhr , Keine Kommentare  

Schwerpunktthema November 2012: «Sicher online einkaufen»

«Den Trick kenne ich» ist eine Kampagne zur Betrugsprävention der Schweizerischen Kriminalprävention. Sie dient dazu Betrugssignale, -strategien und –delikte frühzeitig zu erkennen und vorbeugen. Dies gilt auch für den Bereich Internetbetrug. Es ist gut, die immer gleichen Strategien, der Täter zu kennen! Vielleicht begegnen diese Ihnen einmal und dann können Sie sagen: «Den Trick kenne ich» schon!

Die nachstehende Power Point Präsentation umfasst 68 Seiten und kann in etwa 13 Minuten angesehen werden. 13 Minuten die Ihnen unter Umständen helfen, viel Geld zu sparen!

Oder laden Sie das ganze E-Book «Den Trick kenne ich» mit seinen 242 Seiten gratis herunter.

Kategorie: Betrug | Tags: ,

Kinder und Jugendliche als Opfer von Internetbetrügern

, 18. September 2012 um 8.00 Uhr , Keine Kommentare  

Gemäss der Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) «Omnibus IKT 2010» nutzen 100% aller 15-24jährigen das Internet (zum Vergleich; insgesamt nutzten zum Untersuchungszeitraum 78% aller Schweizer das Internet.). Das bedeutet, dass diese Altersgruppe, die sogenannten «Digital Natives» auch einer vergleichsweise höheren Gefahr ausgesetzt sind, mit den Schattenseiten des Internets konfrontiert zu werden. Dazu kommt, dass jüngere Menschen noch nicht so erfahren im Umgang mit Gefahren sind, wie Erwachsene. Heranwachsende sind somit mehrfach gefährdet, was Betrugsversuche im Internet anbelangt. Besonders anfällig sind Sie für Abofallen oder Auktionsbetrügereien.

Unsere Informationen zum Thema «Online-Betrug» sind auch für Kinder und Jugendliche leicht verständlich und unsere Checkliste zum Thema «Abofallen» und «Sicher online einkaufen» zeigen alle wichtigen Punkte auf. Selbstverständlich sind diese Informationen auch für Erwachsene wichtig und interessant.

Im Rahmen unserer Kampagne «Den Trick kenne ich» finden Sie ausserdem wichtige Informationen zu Täterstrategien und Tätermerkmalen, zu Opfermerkmalen und Betrugssituationen.

 

Download des PDF / E-Book «Den Trick kenne ich»

Internetbetrug

, 23. August 2012 um 8.00 Uhr , Keine Kommentare  

Schwerpunktthema August 2012 «Den Trick kenne ich»

„Die unendlichen Weiten des Internets bergen viele Möglichkeiten und damit auch einige Gefahren!“

Es ist nur ganz natürlich, dass das Internet ein Abbild der Realität darstellt. Das bedeutet, dass es dort genauso Licht, wie eben auch den Schatten der Kriminalität gibt. Für manche Betrugsmethoden eignet sich das Internet allerdings viel besser, da die Betrüger mit kleinem Aufwand grosse Erfolge erzielen können. Auch bietet das Internet durch seine Anonymität eine gute Deckung für Betrüger. Sie können sich Identitäten zulegen, aufbauen und diese blitzschnell wieder ändern. Oft sind die Dinge im Internet nicht, wie sie erscheinen und man ist gut beraten, sich nicht nur auf Informationen aus dem Internet zu verlassen. Wenn es um Entscheidungen mit finanzieller Tragweite geht, dann behalten Sie einen kritischen Blickwinkel auf die Dinge und prüfen die Aussagen Ihres Gegenübers. Und daneben geniessen Sie die Vorteile, welche uns das Internet bietet.

  • Stand Nov. 2007 benutzen ca. 75 % aller Schweizer das Internet täglich oder mehrmals wöchentlich (Quelle: www.bfs.admin.ch).
  • Die Schweiz belegt, gemäss einer Studie der OECD, weltweit den 4. Platz bei Breitbandanschlüssen und liegt damit weit über dem Durchschnitt.*
  • 42,5 % aller internetaktiven Männer kaufen mindestens einmal pro Monat im Internet, bei den internetaktiven Frauen sind es nur 22,5 %, allerdings bei Mobiltelefonen steigende Tendenz. *
  • 35 % aller internetaktiven Schweizer wickeln ihre Bankgeschäfte über das Internet ab. *
  • Der Umsatz im Internethandel hat sich 2006 mit insgesamt 4,24 Milliarden Schweizer Franken auf nahezu den doppelten Betrag im Vergleich zu 2003 eingependelt. *
  • Dabei geben Schweizer Konsumenten jährlich etwa pro Kopf CHF 618 aus. *

(* = Quelle: Studie „Schweizer Onlinehandel –Internetnutzung 2007“ der Universität St. Gallen)

Allein durch die hohe Dichte der Internetnutzung und Breitbandanschlüsse sind Schweizer im weltweiten Vergleich natürlich auch von Betrugsversuchen aus dem Internet überproportional betroffen.

Es kommt hinzu, dass in einer 2006 von Isopublic gemachten Umfrage über die Sorgen und Ängste der SchweizerInnen die Angst vor Internetkriminalität an 2. Stelle genant wurde. Hier gibt es also zumindest eine gefühlte Gefahr, vor der man sich nur durch Information und Aufklärung schützen kann.

 

Grundsätzlich empfehlen wir, die folgenden Tipps bei Geschäften im Internet zu beachten:

  • Achten Sie auf die 6 Regeln des Online Einkaufes!
    Zur Website oder Download PDF
  • Lassen Sie sich nicht von amtlich daherkommenden E-Mails oder Webseiten einschüchtern!
  • Rechnungen für Waren oder Dienstleistungen, welche Sie nicht bestellt haben, müssen Sie auch nicht zahlen!
  • Geben Sie nie Kontoinformationen oder Passwörter preis.
  • Laden Sie nichts von unbekannten Webseiten herunter und öffnen Sie keine E-Mailanhänge von Unbekannten!
  • Je verwirrender die Geschichte ist, die man Ihnen auftischt, desto mehr Grund haben Sie, die Finger von der Sache zu lassen.
  • Seien Sie doppelt vorsichtig bei Gratisangeboten, niemand hat etwas zu verschenken!
  • Wenn es um Entscheidungen mit finanzieller Tragweite geht, dann behalten Sie einen kritischen Blickwinkel auf die Dinge und prüfen die Aussagen Ihres Gegenübers!
  • Bei begründetem Betrugsverdacht, empfehlen wir Anzeige bei der Polizei zu erstatten!

Kategorie: Betrug | Tags:

Die Kampagne «Den Trick kenne ich»; Betrugsprävention

, 10. November 2011 um 10.34 Uhr , Keine Kommentare  

Schwerpunktthema November 2011: «Sicher online einkaufen»

«Den Trick kenne ich» ist eine Kampagne zur Betrugsprävention der Schweizerischen Kriminalprävention. Sie dient dazu  Betrugssignale, -strategien und –delikte frühzeitig zu erkennen und vorbeugen. Dies gilt auch für den Bereich Internetbetrug. Es ist gut, die immer gleichen Strategien, der Täter zu kennen! Vielleicht begegnen diese Ihnen einmal und dann können Sie sagen: «Den Trick kenne ich» schon!

Die nachstehende Power Point Präsentation umfasst 68 Seiten und kann in etwa 13 Minuten angesehen werden. 13 Minuten die Ihnen unter Umständen helfen, viel Geld zu sparen!

Oder laden Sie das ganze E-Book «Den Trick kenne ich» mit seinen 242 Seiten gratis herunter.

Kategorie: Betrug | Tags: ,

«Sicherheit in digitalen Medien»: Internetbetrug

, 30. September 2011 um 7.21 Uhr , Keine Kommentare  

Schwerpunktthema September 2011 «Sicherheit in digitalen Medien»

Es ist nur ganz natürlich, dass das Internet ein Abbild der Realität darstellt. Das bedeutet, dass es dort genauso Licht, wie eben auch den Schatten der Kriminalität gibt. Für manche Betrugsmethoden eignet sich das Internet allerdings viel besser, da die Betrüger mit kleinem Aufwand grosse Erfolge erzielen können. Auch bietet das Internet durch seine Anonymität eine gute Deckung für Betrüger. Sie können sich Identitäten zulegen, aufbauen und diese blitzschnell wieder ändern. Oft sind die Dinge im Internet nicht, wie sie erscheinen und man ist gut beraten, sich nicht nur auf Informationen aus dem Internet zu verlassen. Wenn es um Entscheidungen mit finanzieller Tragweite geht, dann behalten Sie einen kritischen Blickwinkel auf die Dinge und prüfen die Aussagen Ihres Gegenübers. Und daneben geniessen Sie die Vorteile, welche uns das Internet bietet.

Grundsätzlich empfehlen wir, die folgenden Tipps bei Geschäften im Internet zu beachten:

  • Achten Sie auf die 6 Regeln des Online Einkaufes!
    Zur Webseite oder Download PDF
  • Lassen Sie sich nicht von amtlich daherkommenden E-Mails oder Webseiten einschüchtern!
  • Rechnungen für Waren oder Dienstleistungen, welche Sie nicht bestellt haben, müssen Sie auch nicht zahlen!
  • Geben Sie nie Kontoinformationen oder Passwörter preis.
  • Laden Sie nichts von unbekannten Webseiten herunter und öffnen Sie keine E-Mailanhänge von Unbekannten!
  • Je verwirrender die Geschichte ist, die man Ihnen auftischt, desto mehr Grund haben Sie, die Finger von der Sache zu lassen.
  • Seien Sie doppelt vorsichtig bei Gratisangeboten, niemand hat etwas zu verschenken!
  • Wenn es um Entscheidungen mit finanzieller Tragweite geht, dann behalten Sie einen kritischen Blickwinkel auf die Dinge und prüfen die Aussagen Ihres Gegenübers!
  • Bei begründetem Betrugsverdacht, empfehlen wir Anzeige bei der Polizei zu erstatten!

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