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Alle 43 Artikel zum Thema broschure auf Newsblog SKPPSC:

Die Broschüre «Drogen – Nein danke!» der SKP

, 6. Mai 2011 um 6.18 Uhr , Keine Kommentare  

Schwerpunktthema Mai 2011 «Drogen – Nein danke!»

Wenn Jugendliche mit Drogenproblemen zu tun haben, dann muss der Grund dafür nicht immer nur Leichtsinn sein: Oft haben sie «es» einfach nicht besser gewusst. Doch gegen Unwissenheit hilft Information. Und diese Broschüre will Ihnen dabei helfen, dass Sie sich und Ihre Kinder zum Thema «Alkohol und andere Drogen» umfassend informieren können.


Noch nie war es für Jugendliche so leicht, mit Drogen in Kontakt zu kommen: Cannabis, Ecstasy und sogar harte Drogen wie Kokain sind mittlerweile – trotz immer strengerer Kontrollen – sehr präsent, von Alkohol und Zigaretten ganz zu schweigen. Das ist eine gefährliche Entwicklung. Denn Drogen sind nicht nur gesundheitsschädlich für die Konsumenten und Konsumentinnen selbst, sondern steuern auch ihre Handlungen in bedenkliche, oft sogar strafbare Richtungen. Manche Drogen putschen auf, machen aggressiv und beseitigen alle Selbstzweifel (die zumeist gerade dann angebracht wären). Das ist sehr gefährlich, etwa bei Auseinandersetzungen oder auch im Strassenverkehr. Andere Drogen führen im Gegenteil zu verlangsamter Wahrnehmung und zu Gleichgültigkeit gegenüber Risiken. Das ist ebenso gefährlich im Strassenverkehr, doch beispielsweise auch dann, wenn man sich gegen einen sexuellen Übergriff wehren müsste. Drogen beeinflussen nie die Ursachen eines Defizits, sondern nur dessen Wahrnehmung. Besser wäre es, gezielt die Ursachen zu bekämpfen, und dabei kann ein vertrauensvoller und problembewusster Familienzusammenhalt sehr hilfreich sein. Bitte suchen Sie das Gespräch mit Ihren Kindern!

In dieser Broschüre finden Sie alle wichtigen Informationen zu Formen, Wirkungsweisen und Gefahren der diversen Drogen, zu juristischen Sachverhalten und möglichen Konsequenzen bei Drogendelikten sowie Hinweise zu Prävention, Früherkennung, Therapie und Schadensminderung. Dazu gibt es zahlreiche Fallbeispiele und weiterführende Informationen am Schluss der Broschüre. Die Polizei möchte Ihnen mit dieser Broschüre und auch sonst jederzeit gerne helfen, wenn Sie Fragen zum Thema Drogen haben.

Ihre Polizei

Inhaltsverzeichnis

1. Alkohol und andere Drogen – Grundlegende Informationen
1.1. Legale und illegale Drogen
1.2. Probleme und Risiken
1.3. Zahlen und Fakten
2. Straftaten im Zusammenhang mit Alkohol und anderen Drogen
2.1. Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz
2.2. Verstösse gegen das Jugendschutzgesetz
2.3. Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz
2.4. Körperverletzung, Vandalismus, Sexuelle Gewalt
2.5. Beschaffungskriminalität
3. Prävention, Früherkennung, Hilfe
3.1. Prävention
3.2. Früherkennung
3.3. Beratung und Therapie
3.4. Schadensminderung
3.5. Repression
4. Tabelle: Übersicht über die verschiedenen Substanzen
5. Weitere Informationen
6. Adressen von Fachstellen
7. Kontaktadressen und Links der kantonalen und städtischen Polizeikorps

Die Broschüre «Drogen – Nein danke!» als PDF herunterladen!
Télécharger la brochure «Drogues – Non merci!» au format PDF!
Scaricare l’opuscolo «Droga – No grazie!» come PDF!

Kategorie: Drogen | Tags:

«Sicherheit im Alter» Angenehm und sicher leben, Nachbarschaftshilfe , Adressen

, 29. April 2011 um 7.37 Uhr , Keine Kommentare  

Angenehm und sicher leben

Diebe und Übeltäter werden immer versuchen, die Notlage und Schwächen von Mitmenschen auszunutzen. Doch wenn Sie sich im Alltag stärker mit den Menschen zusammenschliessen, die Ihre Interessen teilen und Ihnen wohlgesonnen sind, dann können Sie die Angriffsmöglichkeiten für Kriminelle deutlich verringern.

Nachbarschaftshilfe

Zeigen Sie Mitverantwortung für Ihre Nachbarinnen und Nachbarn. Miteinander leben heisst auch füreinander da sein. Tun Sie den ersten Schritt in Richtung Sicherheit.

Es gibt viele Möglichkeiten: Organisieren Sie z.B. eine aktive Nachbarschaftshilfe. Sprechen Sie mit den Bewohnern und Bewohnerinnen Ihres Hauses und in den Nachbarhäusern über Sicherheit oder veranstalten Sie ein Nachbarschaftstreffen mit Vertretern der Polizei. Tauschen Sie mit den Nachbarn im Wohnblock oder in der Strasse Telefonnummern und Erreichbarkeiten aus.

Mit gegenseitiger Aufmerksamkeit und Hilfe gewinnen Sie und alle Ihre Nachbarn deutlich an Sicherheit und auch an Lebensqualität.

Tipps:

  • Pflegen Sie Ihre nachbarschaftlichen Beziehungen.
  • Achten Sie auf fremde Geräusche in Ihrer Umgebung oder in der Wohnung nebenan. Speziell dann, wenn Ihre Nachbarn verreist sind.
  • Halten Sie im Mehrfamilienhaus den Hauseingang auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner betätigen. Verständigen Sie im Zweifelsfall die Polizei.


Nutzen Sie seriöse Angebote für Senioren und Seniorinnen

Was für die Nachbarschaft gilt, gilt auch für die weitere Umgebung und sogar für den Umgang mit anderen Menschen im Internet: Bekanntschaften und Freundschaften helfen generell gegen Übeltäter. Man fühlt sich sicherer, kann sich im Zweifel unkompliziert rückversichern, kann Erfahrungen austauschen und ist weniger anfällig für Kriminelle, die eine Notlage oder einfach die Einsamkeit ihrer Opfer ausnutzen wollen. In den meisten Gemeinden bestehen Angebote für Seniorinnen und Senioren für unterschiedlichste Lebensbereiche und zu den verschiedensten Themen.

Ihre Polizei ist für Sie da

– Wenn Ihnen etwas passiert ist, wenn Sie den Verdacht auf eine Straftat haben oder wenn Sie Zeuge einer Straftat geworden sind, nehmen Sie unverzüglich mit dem Polizeiposten in Ihrer Nähe Kontakt auf (Notruf: 117).
– Denken Sie daran: Niemand erwartet von Ihnen, bei einer Straftat einzuschreiten! Alarmieren Sie die Polizei, merken Sie sich möglichst vieles, das für die Polizei nützlich sein könnte. Helfen Sie allfälligen Opfern, bringen Sie sich aber keinesfalls selber in Gefahr!
– Sind Sie unsicher in irgendeiner Lebenssituation in Bezug auf eine mögliche Straftat, sprechen Sie mit Ihrer Polizei und lassen Sie sich individuell beraten.

Bei Ihrer Polizei:

gibt es speziell ausgebildete Berater für Ihre individuellen Sicherheitsfragen. Nutzen Sie diese Dienstleistung.
helfen Ihnen erfahrene Sicherheitsbeauftragte gerne mit Rat und Tat bei der Durchführung von Präventionsveranstaltungen, in Vereinen, an Ausstellungen oder in Ihrem Wohnquartier.
gibt es kostenlos weitergehendes Informationsmaterial zum Thema Kriminalprävention (z.B. Einbruch, Häusliche Gewalt, Waffen, Drogen oder Internetkriminalität).

Kontaktadressen und Links der kantonalen und städtischen Polizeikorps.

Sie können die Broschüre in
deutsch: «Sicherheit im Alter»
française: «Sécurité des 50+»
italiano: «Sicurezza nella terza età»
herunterladen.

«Sicherheit im Alter» Sicherer Umgang mit den neuen Medien

, 27. April 2011 um 7.18 Uhr , Keine Kommentare  

Schwerpunktthema April 2011 «Sicherheit im Alter»

Der Computer und das Internet gehören in vielen Haushalten bereits zum Alltag. Doch das Internet hat neben den vielen faszinierenden Nutzungsmöglichkeiten auch seine Tücken: Betrüger und Diebe nutzen ebenfalls die neuen Medien. Deshalb gelten bei Zahlungen im Internet einfache Sicherheitsregeln. Gratisangeboten gegenüber sollten Sie, wie im realen Leben auch, grundsätzlich misstrauisch sein.

Lernen Sie neue Menschen über Internet kennen oder suchen Sie einen Partner/eine Partnerin, denken Sie daran, dass man im Internet besonders leicht eine falsche Identität vortäuschen kann. Seien Sie also vorsichtig und überweisen Sie niemals Geld an Personen, die Sie nur über Internet kennen.


Tipps:

  • Seien Sie im Internet genau so kritisch wie im realen Leben auch, wenden Sie Ihren gesunden Menschenverstand an und informieren Sie sich über die Risiken und Schutzmöglichkeiten.
  • Besuchen Sie Kurse über Computer- und Internetnutzung. Viele Veranstalter führen regelmässig auch Kurse extra für Senioren und Seniorinnen durch.
  • Informieren Sie sich über Schutzprogramme für Ihren Computer.
  • Wer im Internet Einkäufe tätigt, sollte die Kreditkartendaten nur online eingeben, wenn eine sichere SSL-Verbindung besteht. Diese erkennt man an der Internet-Adresse, die mit „https://www…“ beginnt. Zudem muss in der Fussleiste (unten) ein geschlossenes Schloss erscheinen.
  • Überprüfen Sie regelmässig Ihre Bankkonten und Ihre Kreditkartenabrechnung und melden Sie Ihrer Bank sofort, wenn Sie Buchungen feststellen, die Sie nicht getätigt haben.
  • Klicken Sie niemals auf Links in E-Mails von Banken oder Finanzinstituten, bei denen Sie angeblich ein Konto unterhalten!
  • Bewahren Sie Ihre Passwörter sicher auf und geben Sie sie an niemanden weiter! Von seriösen Firmen werden Sie niemals aufgefordert, ein Passwort einzusenden.

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Sie können die Broschüre in
deutsch: «Sicherheit im Alter»
française: «Sécurité des 50+»
italiano: «Sicurezza nella terza età»
herunterladen.

«Sicherheit im Alter» Zahlungen lieber bargeldlos

, 20. April 2011 um 6.17 Uhr , Keine Kommentare  

Schwerpunktthema April 2011 «Sicherheit im Alter»

Vermeiden Sie es, grössere Geldbeträge auf sich zu tragen! Mit dem Abheben grösserer Geldbeträge am Schalter bzw. am Geldautomaten erhöht sich das Risiko, von einem Dieb beobachtet zu werden. Um solche Risikosituationen zu vermeiden, empfehlen wir, bargeldlose Zahlungsmittel wie Kreditkarten statt Bargeld zu benutzen. Kreditkarten sind einfach zu benützen und werden heute praktisch an jeder Kasse angenommen.

Banken und Post ermöglichen ihren Kunden, Zahlungen bargeldlos vorzunehmen. Zahlungsaufträge können bequem am Computer von zu Hause aus erledigt werden und ersetzen das gelbe Einzahlungsbüchlein der Post. Zahlungsaufträge können auch brieflich versandt werden. Aber Achtung, Diebe können Zahlungsaufträge aus Briefkästen fischen und diese manipulieren.

Tipps:

  • Verhalten Sie sich auch am Bank- oder Postomaten vorsichtig: Gewähren Sie niemandem Einsicht beim Eintippen des PIN-Codes.
  • Lassen Sie sich nicht drängen und machen Sie wenn nötig wartende Personen darauf aufmerksam, dass Abstand Anstand bedeutet.
  • Falls Sie Schwierigkeiten mit Bank- oder Postomaten haben, lassen Sie sich die Funktionsweise von Ihrer Bank oder Ihrer Post erklären. Lehnen Sie spontane Hilfe von Unbekannten jedoch ab, es könnte sich um Betrüger handeln.
  • Möchten Sie Ihren PIN-Code ändern? Wählen Sie keine leicht zugänglichen Kombinationen (wie z.B. Geburtsdaten oder Autonummern) und schreiben Sie den Code nicht auf.
  • Wenn Sie Ihre Bank- oder Postkarte verloren haben oder sie Ihnen gestohlen wurde, melden Sie den Verlust unverzüglich Ihrer Bank bzw. Post und lassen die Karte sperren.
  • Bewahren Sie Kreditkarten genauso sorgsam auf wie Bargeld oder Checks.
  • Prüfen Sie die Verkaufsbelege und bewahren Sie sie auf. Wer mit der Kreditkarte eingekauft hat, sollte den Verkaufsbeleg vor der Unterschrift kontrollieren und ihn aufbewahren. Der Kontrollbeleg ermöglicht später die Kontrolle der Monatsrechnung. Bei Unstimmigkeiten kontaktieren Sie unverzüglich den Kundendienst Ihres Finanzdienstleisters.
  • Wenn Sie auf Grund falscher Rechnungsstellung oder anderer Indizien den Verdacht haben, dass jemand Ihre Kreditkartendaten missbräuchlich verwendet hat, dann melden Sie dies unverzüglich – auch aus dem Ausland – der Notfallnummer Ihres Kreditinstituts. Die Telefonnummer finden Sie auf der Rückseite Ihrer Kreditkarte. Die Karte wird in diesem Fall gesperrt. Ihnen entsteht kein Schaden.
  • Falls Sie Zahlungsaufträge brieflich erledigen, benutzen Sie Briefkästen im Inneren von Poststellen oder geben Sie die Zahlungsaufträge direkt am Postschalter ab.

Sie können die Broschüre in
deutsch: «Sicherheit im Alter»
française: «Sécurité des 50+»
italiano: «Sicurezza nella terza età»
herunterladen.

«Drogen – Nein Danke!» – Broschüre der Polizei mit Informationen und Tipps für Eltern und …

, 10. September 2010 um 6.30 Uhr , Keine Kommentare  

… Erziehungsberechtigte über Risiken und rechtliche Grundlagen zu Alkohol und anderen Drogen.

Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) hat in Zusammenarbeit mit Vertretern und Vertreterinnen der kantonalen Polizeikorps und Drogenfachstellen eine Broschüre zum Thema Alkohol und andere Drogen erarbeitet. Sie liefert anhand von Fallbeispielen Informationen zur Drogenproblematik und den damit zusammenhängenden Deliktsfeldern, informiert über die Rechtsgrundlagen, die polizeilichen Aufgaben und enthält weiterführende Informationen zu Substanzen und Beratungsstellen. Sie ist ab heute bei allen Polizeiposten in der Schweiz erhältlich.
Drogenkonsum und dessen Konsequenzen beschäftigen die Polizei nach wie vor täglich. Es ist eine wichtige Aufgabe der Ordnungskräfte, gemäss Betäubungsmittelgesetz den Umgang mit illegalen Substanzen zu unterbinden. Ebenso stark sind die Polizeikorps aber auch mit anderen Deliktsformen beschäftigt, die als direkte oder indirekte Folge von Drogen- und Alkoholmissbrauch auftreten: Seien dies Strassenverkehrsdelikte, Sachbeschädigungen, Gewalt oder auch Sexualdelikte, letzteres oft auch im Umgang mit Opfern. Nicht zuletzt sind die Ordnungshüter auch für die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen verantwortlich.

Eltern und Erziehungsberechtigte sind verständlicherweise besorgt, wenn ihre Kinder Alkohol oder andere Drogen konsumieren und oft ist der Informationsstand gering oder diffus. Was ist überhaupt erlaubt und was passiert, wenn mein Kind unter Drogeneinfluss von der Polizei erwischt wird? Wer ist zuständig und was für Strafen, Bussen oder Massnahmen drohen? Diese und weitere Fragen sollten mittels vorliegender Broschüre beantwortet werden. Anhand von konkreten Fallbeispielen (was geschieht, wenn…?) werden typische Deliktsformen im Zusammenhang mit Alkohol und anderen Drogen beschrieben und es werden in allgemeiner Form Tipps gegeben, wie Eltern mit Problemen umgehen und das Gespräch mit Ihren Kindern angehen können (was kann ich tun?).
Die Substanzen, ihre Wirkungsweisen und spezifischen Gefahren sind in einer Übersichtstabelle dargestellt und für Interessierte finden sich zudem Angaben zu spezialisierten Fachstellen.

Die Polizei will mit dieser Broschüre Eltern und Erziehungsberechtigten einerseits die polizeilichen Aufgaben und deren rechtliche Grundlagen näher bringen, andererseits aber auch die Bandbreite und die teils schwerwiegenden Folgen unbedachten Drogenkonsums aufzeigen und damit einen Beitrag zur Präventionsarbeit leisten.

Die Broschüre «Drogen – Nein danke!» kann hier in deutsch, française, italiano als PDF heruntergeladen oder kostenlos bei jedem Polizeiposten bezogen werden.

Kontakt:
Martin Boess, Geschäftsleiter der SKP
Tel. +41 31 320 29 50
Mobile +41 78 608 20 29
E-Mail mb@skppsc.ch

Kategorie: Drogen | Tags:

«Jugend und Gewalt» – Informationen und Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte

, 6. Mai 2010 um 5.50 Uhr , Keine Kommentare  

Medienmitteilung der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) Donnerstag, 6. Mai 2010
Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) hat in Zusammenarbeit mit den kantonalen und städtischen Polizeikorps eine Broschüre für Eltern und Erziehungsberechtigte zum Thema «Jugend und Gewalt» erarbeitet. Sie liefert Hinweise und Informationen und gibt zahlreiche Tipps was Eltern und Erziehungsberechtigte tun können, wenn ihr Kind Opfer von Gewalt wurde oder sie annehmen müssen, dass ihr Kind gegenüber anderen gewalttätig ist. Sie ist ab heute bei allen Polizeiposten in der Schweiz erhältlich. Seit Langem ist bekannt, dass Gewalt von Kindern und Jugendlichen an Gleichaltrigen oder Erwachsenen zu einem Komplex von Problemverhalten gehört, das Probleme in der Schule oder in der Lehre, Suchtverhalten und Probleme im Elternhaus mit einschliesst. Gewaltprävention sollte daher nicht als isolierte Aktivität geplant und umgesetzt werden und auch nicht ausschliesslich auf die Gewalttätigkeit fokussieren. Für die SKP gehören dazu auch die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu Konfliktfähigkeit und zur Gewaltfreiheit.

Die Kernaufgabe der Polizei besteht darin, ihre repressive und präventive Aufgabe im Rahmen der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung wahrzunehmen. Im präventiven Bereich hat sie die Aufgabe, die Öffentlichkeit und die relevanten Zielgruppen (z.B. Fachpersonen, die sich um geschädigte Personen, Opfer von Gewalttaten oder Täter auf lokaler und regionaler Ebene kümmern, Jugenddienste oder städtische und kantonale Jugend- und Integrationsdelegierte) sowie die Bereiche Schule, Freizeit und Eltern in ihre Arbeit mit einzubeziehen, zu sensibilisieren und zu informieren.

Die Broschüre richtet sich vor allem an Eltern und Erziehungsberechtigte. Sie enthält u.a. Informationen was die Polizei unter Gewalt von Kindern und Jugendlichen versteht, wer dem Jugendstrafgesetz untersteht, welche Entstehungsfaktoren für die Gewalt von Jugendlichen verantwortlich sein können und welche Motive und welche Formen der Gewalt häufig festzustellen sind.

Die gesellschaftlichen Erwartungen an Eltern und Erziehungsberechtigte werden in der Broschüre ebenso formuliert wie auch Tipps gegeben für den Alltag, die Schule und die Ausbildung. Hinweise und Tipps, wenn Kinder Opfer von Gewalt wurden, oder man annehmen muss, dass sie gegenüber anderen Gewalt ausüben, gehören ebenso dazu wie Informationen, wie sich Kinder und Jugendliche als Zeugen von Gewalt in der Öffentlichkeit verhalten sollten.

Informationen zum SKP-Massnahmenplan «Jugend und Gewalt» sind zu finden unter www.skppsc.ch/jugend

Kontakt:
Martin Boess, Geschäftsleiter der SKP
Tel. +41 31 320 29 50
Mobile +41 78 608 20 29
E-Mail {encode=”mb@skppsc.ch” title=”mb@skppsc.ch”}

Weitere Medienmitteilungen der SKP bei Presseportal.ch

Schweizweite Grafittikampagne: „Gestern hatte ich Adrenalin pur. Heute habe ich 28’000.– Schulden!

, 27. Juni 2008 um 6.41 Uhr , Keine Kommentare  

image Zu oft vergessen die jugendlichen Sprayer, dass es bei der Graffitisprayerei nicht nur um Respect und Fame geht, sondern, dass man sich mit diesem Illegalen Hobby auch die Zukunft verbauen kann.Um dies auch wieder in das Bewusstsein der Jugend zu bringen, wurde auf der Graffitikonferenz in Bülach der Start einer Präventionskampagne nach dem Vorbild der Züricher Polizei beschlossen. Auch die SKP ist daran beteiligt daran. Sie dient als Zentrale zur Verbreitung der Informationsmaterialien.

Die Flyer der Kampagne sollen landesweit von den einzelnen Polizeistellen verbreitet werden. Ziel dabei ist es auf die mögliche Folgen der Sprayerei hinzuweisen. Viele Jugendlichen sind sich heutzutage der Schäden die sie mit ihrem Tun und den daraus sich ergebenden Konsequenzen für sich und andere nicht bewusst.

Sie vergessen dabei nur zu oft, dass
• illegales Sprayen oder Scratchen eine Sachbeschädigungen darstellt!
• die Farbe sowieso entfernt wird oder mit der Zeit abbröckelt!
• man mit hohen Bussen und Gefängnisstrafen rechnen muss!
• die Schadensersatzforderungen einem die Zukunft verbauen!

Download der Broschüre als PDF 135KB »»

Kategorie: Kriminalprävention | Tags: ,

Broschüre „Gemeinsam gegen Gewalt“ Jugendgewalt und Jugendkriminalität

, 18. Dezember 2007 um 11.01 Uhr , Keine Kommentare  

image Wenn auch diese Broschüre aus der Kampagne des Jahres 1998 zum Thema Jugendgewalt stammt, so sind die Botschaften heute doch aktueller denn je. Folgende Themen werden behandelt:
• Jugend und Gewalt
• Familie und Gewalt
• Schule und Gewalt
• Freizeit und Gewalt
• Sexualität und Gewalt
• Polizei und Strafverfahren

Die 16-seitige Broschüre ist als PDF (808 KB) erhältlich und es gibt sie in deutsch, français, italiano

Missbrauch im Sportverein; die Broschüre Platzverweis von Zartbitter e.V.

, 16. Dezember 2007 um 11.01 Uhr , Keine Kommentare  

image
Bei Missbrauch denken die meisten Menschen direkt an Mädchen. Dass es aber einen bestimmten Bereich gibt, wo gerade Jungs betroffen sind, wird oft vergessen. Menschen mit pädophilen Neigungen suchen sich natürlich nur zu gerne ein Umfeld, in dem sie diese ausleben können. Und was könnte unverfänglicher sein, wenn man als Trainer beim Erklären mal „aus Versehen“ eine intime Stelle berührt, zu seinen Jungs in die Umkleidekabine geht und mit ihnen redet oder auch mit ihnen zusammen duscht.

In Sportvereinen wird viel ehrenamtliches Engagement an den Tag gelegt, aber es gibt halt schwarze Schafe und diese kommen einfach noch viel zu oft ungeschoren davon. Denn selbst wenn mal ein Fall angezeigt wird, wird es nur allzu gerne unter den berühmten Teppich gekehrt. Den Jungen wird mitunter nicht geglaubt, die Täter in Schutz genommen. Hier setzt sowohl die neue Broschüre von Zartbitter e.V. als auch die Kampagne Fairplay von SwissOlympic von 2004 an.

Augen auf, hinschauen, eingreifen und melden.

DINA4 Comic zur Broschüre Platzverweis als PDF (737 KB) »»
Die Broschüre von Zartbitter richtet sich sowohl an Jungen als auch an Eltern, PDF 16 Seiten PDF (1,4 MB) zur Ansicht »»
Die Originalbroschüre sieht übrigens wie ein Ball aus.

Grössere Mengen, ab 30 Stück, können auch direkt bei Zartbitter bestellt werden »»

Informativ sind auch die Pressemeldungen des BASPO (Bundesamtes für Sport) zwar aus dem Jahre 2004 aber immer noch aktuell deutsch, français, italiano
Und die Webseite der Initiative Fairplay »»

Broschüre „Sicherheit im Alter“ ein nettes Mitbringsel für die Eltern oder Grosseltern

, 13. Dezember 2007 um 11.01 Uhr , Keine Kommentare  

imageBesonders ältere Menschen leiden heute unter der sogenannten Alltagskriminalität. Angst und Verunsicherung werden so zum steten Begleiter vieler Senioren. Sollten Sie ältere Menschen in Ihrem Umfeld haben, die keinen Internet nutzen, so drucken Sie ihnen doch diese Tipps und die Broschüre aus. Sollten Ihre Eltern oder Grosseltern Internetzugang haben, senden Sie ihnen doch den Link zu diesem Beitrag.Die Broschüre “Sicherheit im Alter” will vor allem ältere Menschen über die Gefahren im Alltag informieren und gleichzeitig zeigen, wie sie sich mit entsprechenden Vorbeugemassnahmen schützen können. Weitere Ratschläge erhalten Sie auch bei der Sicherheitsberatung Ihrer Polizei!

Vorbeugung
Mit wenigen vorkehrenden Massnahmen und angepasstem Verhalten können Sie die Gefahr, Opfer krimineller Handlungen zu werden, stark einschränken:

Risikobewusstes Verhalten. Passen Sie Ihr Verhalten den Risiken und der Situation an. Schaffen Sie keine Gelegenheiten.
Gedränge meiden. Vorsicht vor Menschenmengen und Gedrängen. Hier arbeiten Taschendiebe.
Geschlossene Türen für Fremde. Öffnen Sie Fremden nie die Türe, ohne ihre Absicht vorher genau zu prüfen. Mit einem Sicherheitsbügel oder einer Sicherheitskette and der Tür sind Sie sicher und können sich vor Überraschungen schützen.
Personenwagen immer abschliessen. Schliessen Sie Ihren Personenwagen immer ab, auch wenn Sie ihn nur für kurze Zeit verlassen. Im Wagen zurückgelassene und offen sichtbare Wertgegenstände sind eine leichte Beute und verlocken zum Diebstahl. Gelegenheit macht Diebe!
Verträge nicht sofort unterschreiben. Unterschreiben Sie keinen Vertrag, ohne die Bestimmungen zu prüfen und Rat von Fachpersonen einzuholen.
Reisen Sie vorsichtig. Gehen Sie behutsam mit Bargeld, Handtaschen, Ausweis- und Reisedokumenten um. Behalten Sie Ihre Wertsachen und Ihr Gepäck immer im Auge.

Broschüre «Sicherheit im Alter» 12 Seiten, PDF (698 KB) deutsch, français, italiano

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