In den letzten Tagen haben sich zahlreiche Bürger an KOBIK gewendet, nachdem sie verdächtige E-Mails erhalten haben. Diese E-Mails nehmen Bezug auf eine Bestellung, die man jedoch nie vorgenommen hat, und geben Bestelldetails bekannt (Bestellnummer, Artikel, Rechnungsname, Zahlungsmethode). Die Meldung erscheint auf Deutsch und beginnt mit: „vielen Dank für Ihre Bestellung bei…“. Diese Meldungen beinhalten zudem ein zip file.
KOBIK rät diese Nachrichten umgehend zu löschen und die angehängten zip files unter keinen Umständen zu öffnen.
Der Klassiker ist wohl «Wo ist Klaus?», immer wieder ein Hingucker. Kernausage: Im wirklichen Leben würden Sie ihr Kind schützen. Dann machen Sie es doch auch im Internet!
Das Informationsportal des nationalen Programms zur Förderung von Medienkompetenzen
Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen sowie Fachleute und Politiker finden ab sofort auf der zentralen Plattform „Jugend und Medien“ Antworten und Lösungen für eine sichere und verantwortungsvolle Nutzung der digitalen Medien. Die zahlreichen bereits bestehenden Angebote zur Förderung von Medienkompetenzen werden übersichtlich dargestellt und Links verweisen auf Fachstellen.
Nutzen Sie das Informationsportal www.jugendundmedien.ch und verschaffen Sie sich einen Überblick über Chancen und Gefahren von digitalen Medien!
Wenn Sie feststellen, dass Ihr Kind sich an Cybermobbing-Attacken beteiligt, sollten Sie ebenfalls reagieren. Ihr Kind muss wissen, dass Angriffe über das Internet einer Person massiv schaden können und dass seine Beteiligung auch strafbar sein kann. Ein vermeintlich anonymer Klick kann für das Opfer massive Konsequenzen haben, für den Täter aber möglicherweise auch. Nach sorgfältiger Abklärung der Vorfälle sollten Sie zusammen mit den Lehrpersonen (wenn das Mobbing im Schulkontext stattfindet), dem Opfer und dessen Eltern Massnahmen diskutieren.
Cybermobbing lebt auch von stillschweigenden Mitwissern.
Oft wissen Kinder und Jugendliche von Angriffen auf einzelne Kinder und Jugendliche, auch wenn sie sich selbst nicht aktiv beteiligen. Cybermobbing ist alles andere als cool: Machen Sie das Ihrem Kind klar und versuchen Sie Ihrem Kind deutlich zu machen, dass man andere so behandeln soll, wie es selber gerne behandelt werden möchte. Ermuntern Sie Ihr Kind auch, Zivilcourage zu zeigen, einzugreifen und, wenn nötig, Erwachsene beizuziehen, wenn es von solchen Machenschaften weiss. Das hat nichts mit Verrat zu tun, sondern mit Mut!
Wird eine Person über Internet von anderen – meist von Kindern und Jugendlichen – über längere Zeit belästigt, schikaniert, drangsaliert oder regelrecht terrorisiert, nennt man das auch Cybermobbing.
Dabei wird das Opfer mit verfälschten, peinlichen oder offenherzigen Bildern oder Videos oder mit beleidigenden Informationen, die im Internet publiziert oder über das Handy mit SMS und MMS versendet werden, belästigt und schikaniert. Auch über gefälschte Profile in Online Communities können Täter ihre Opfer plagen und in Schwierigkeiten bringen. Opfer solcher Attacken leiden stark unter den Angriffen.
Weiterführende Informationen und alle Downloads finden sie auf unserer Seite safersurfing.ch.
Bei allen unseren Präventionsbotschaften geben wir den Eltern den Rat, sich für die Aktivitäten ihrer Kinder im Internet zu interessieren und das Gespräch mit ihren Kindern zu suchen.
Gerade wenn man sich nicht gut auskennt mit den neuen Medien, ist es nicht immer einfach, ein Gespräch mit den kleineren und grösseren Experten zu führen.
Solche Gespräche sind aber nicht nur wichtig, um eine vertrauensvolle Basis mit Ihrem Kind auch beim Thema Computer und Internet zu schaffen, sondern sie sind auch wichtig, um allfällige problematische Verhaltensweisen zu erkennen. Welche Spiele spielt Ihr Kind? Was gefällt dem Kind an seinem Lieblingsspiel so besonders? Mit wem chattet es täglich? Welche Fotos hat Ihr Kind auf Netlog oder einem anderen Anbieter aufgeschaltet und welche Daten gibt es von sich preis? Sie haben nicht nur das Recht, sondern die Pflicht zu wissen, was Ihr Kind am Computer macht.
Wir geben Ihnen im Folgenden einige Ideen, die Ihnen helfen sollen, mit Ihren Kindern über ihre Lieblingsbeschäftigungen im Internet zu reden und Ihr Kind für gewisse Gefahren im Internet zu sensibilisieren.
Cybermobbing und der Umgang mit den neuen Medien ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit: Konnte man früher einen Mobber direkt ansprechen, ist das im Zeitalter der neuen Medien und sozialen Netzwerke oft nicht mehr möglich. Cybermobber verstehen es, anonym zu bleiben. Die Beweise ihrer Tat lassen sich häufig nicht mehr aus dem Internet löschen. Das Opfer muss damit leben, über lange Zeit immer wieder an das Cybermobbing erinnert zu werden. Darum ist es sehr schwierig, eine Cybermobbingattacke zu überwinden.
Wir setzen alles daran, Cybermobbing zu unterbinden. Wir setzen daher auf die Stärkung der Medienkompetenz von Jugendlichen, Eltern und Erziehungsberechtigten und auf die Prävention. Aus diesem Grund haben wir im Monat Februar das Schwerpunktthema «Cybermobbing» gewählt.
Schwerpunktthema Januar 2012: «Themen der Schweizerischen Kriminalprävention»
Soziale Netzwerke sind Internetplattformen, auf denen sich Benutzer zusammenfinden, um sich mit «Freunden & Bekannten» auszutauschen. Dabei legt jeder User ein Profil an, in dem er Informationen und Bilder einfügt, welche er dann mit seinen «Freunden & Bekannten» teilt. Dabei werden diese Plattformen zum Einen genutzt, um mit «Freunden & Bekannten» zu kommunizieren und zu schauen, was diese gerade so machen oder erleben, zum Anderen aber auch, um neue «Freunde & Bekannte» zu finden.
Welche Gefahren gibt es in Sozialen Netzwerken?
Wenn wir hier von Gefahren sprechen, so bedeutet das nicht, dass das Internet grundsätzlich gefährlich ist. Aber es gibt auch im «realen Leben» Dinge, vor denen Sie Ihre Kinder warnen. Getreu dem Motto: «Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!» Und dies gilt auch für die virtuelle Welt.
Gefahr Cybermobbing
Gefahr Sucht
Gefahr sexuelle Übergriffe
Ausführliche Informationen und alle Downloads dazu finden Sie auf unsere Webseite safersurfing.ch.
Präventionsbotschaften zum Thema Sicherheit in den sozialen Netzwerkensollten vor allem Schülerinnen und Schüler erreichen. Kinder und Jugendliche sind die Hauptnutzenden dieser Angebote, gleichzeitig aber besonders schutzbedürftig. Wie im realen Leben, sind die Erziehungsberechtigten auch in der virtuellen Welt verantwortlich für ihre Schutzbefohlenen.
Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer müssen dementsprechend informiert sein über die Gefahren im Netz und wie man sich davor schützen kann.
Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und educa.ch, der schweizerische Bildungsserver, haben deshalb im Bereich online-Sicherheit bereitsüber die jeweiligen Webseiten auf die entsprechenden Angebote verwiesen.
Educa bietet Lehrpersonen allgemein Hintergrundinformationen zu aktuellen Themen aus den Bereichen Integration von ICT in den Unterricht sowie Schule und Gesellschaft über so genannte Guides, an.
Neu wurde innerhalb dieser Guides ein Dossier zum Thema Sicherheit in den sozialen Netzwerken zusammengestellt. Die Hauptelemente dieses Dossiers stammen aus der Online-Kampagne der Schweizerischen Kriminalprävention: «Netlog, Facebook & Co: Aber sicher!».