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Gewalt hat viele Formen

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Schwerpunktthema Januar 2012: «Themen der Schweizerischen Kriminalprävention»

Sachbeschädigungen, Strassenraub, Entreissdiebstähle,Überfälle, Sittlichkeitsdelikte, Körperverletzungen oder Schlägereien sind Formen von Gewalt. Gewalt ist das rücksichtslose Vorgehen mit oder ohne Waffen gegen Kinder, Frauen und Männer – also gegen alle Menschen. Dabei muss nicht nur die Bereicherung im Vordergrund stehen, es kann ebenso die Lust am Wehtun oder an der Demütigung sein. Gewalt ist aber auch die sinnlose Zerstörung von fremdem Eigentum. Leider viel zu oft handelt es sich auch um die Zerstörung von lebenswichtigen Einrichtungen wie Telefonapparate, Feuerlöscher oder Rettungsgeräte.

Haben Sie sich auch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie Sie reagieren würden, wenn Sie plötzlich mit einer Gewaltsituation konfrontiert würden?

Damit die Konfliktsituation möglichst nicht eskaliert, ist es wichtig,diese früh zu erkennen. Genau so, wie Sie im Strassenverkehr durch vorausschauendes Verhalten Gefahren rechtzeitig erkennen und vermeiden, ist es möglich, frühzeitig Situationen aus dem Weg zugehen, die zu Aggression oder Gewalt führen können. Gefühle sind häufig ein «Gefahrenradar». Menschen merken oft instinktiv, dass sich eine bedrohliche Situation ankündigt. Lassen Sie sich in einem solchen Moment von Ihren Gefühlen leiten (Bauchgefühl). Erkannte Gefahren sind halbe Gefahren.

Tipps

  • Lassen Sie sich nicht provozieren: Provozieren Sie aber auch nicht.
  • Nehmen Sie beleidigende Äusserungen nicht persönlich.
  • Betrachten Sie verbale Attacken als persönliche Schwäche des Gegenübers.
  • Setzen Sie Grenzen: Weisen Sie klar und unmissverständlich darauf hin, dass Sie bestimmte Dinge, wie zum Beispiel zu dichtes Herankommen oder Anfassen, nicht wünschen. Reden Sie die betreffende Person mit «Sie» an, damit Aussenstehende erkennen,dass Sie von einer unbekannten Person belästigt oderbedroht werden.
  • Verhindern Sie eine Eskalation: Greifen Sie das Gegenüber weder körperlich noch verbal an. Beschränken Sie sich immer auf Notwehr.
  • Halten Sie Distanz: Bleiben Sie ausserhalb der Schlag- und Trittweite von Menschen, die Ihnen aggressiv begegnen oder von denen Sie eine Gefahr vermuten.
  • Fordern Sie andere Menschen zu aktiver Mithilfe auf:Je nach Umfeld und Situation Umstehende direkt ansprechen:«Sie, im blauen Mantel, bitte helfen Sie mir!»
  • Niemand verlangt von Ihnen, dass Sie die Heldin oder den Heldenspielen und sich körperlich überlegenen Straftätern in den Wegstellen. Rufen Sie die Polizei lieber zu früh als zu spät.
Mehr Informationen zum Thema Gewalt finde Sie auf unserer Webseite: www.skppsc.ch.
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Kategorie: Häusliche Gewalt Jugend und Gewalt | Tags:

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